Ein Artikel von Agnetha Kegler – 30. April 2025 – Schaumburger Nachrichten

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Drei Tage lang verwandelte sich unsere Schule in einen Ort des Entdeckens, Mitmachens und kreativen Gestaltens: Vom 22. bis 24. April fanden unsere diesjährigen Projekttage statt – mit einem Abschluss beim Tag der offenen Tür, zu dem Eltern und Interessierte herzlich eingeladen waren. Dort wurden die beeindruckenden Ergebnisse der vielfältigen Projekte vorgestellt.
Besonders erfreulich war in diesem Jahr die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen externen Partnerinnen und Partnern, die unsere Projekte bereichert und neue Perspektiven eröffnet haben.
So arbeiteten die Landfrauen mit der Klasse 6.1 an einem Kochprojekt rund um gesunde Ernährung. Gemeinsam wurde geschnippelt, gekocht und genascht – und ganz nebenbei viel über die Bedeutung von Kartoffeln und Getreide gelernt. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich nun noch auf einen Besuch auf einem Bauernhof freuen, der demnächst stattfinden soll.
Naturverbunden ging es bei der Klasse 6.3 zu: Gemeinsam mit dem NABU wurden Nistkästen und Fühlboxen gebaut – ein Projekt, das handwerkliches Geschick mit Umweltbewusstsein verband.
Die Klasse 6.2 beschäftigte sich unter Anleitung von Frau Schmitz, Frau Langershausen und Herrn Kellermeier vom Verkehrsverein Stadthagen und Umgebung e.V. mit dem Thema Kräutergarten. Die Schülerinnen und Schüler lernten den Duft, Geschmack und gesundheitlichen Wert der Kräuter kennen. Außerdem durfte sich die Klasse über eine Kräuterspende des Verkehrsvereins freuen und so konnten die Hochbeete in unserem Grünen Klassenzimmer neu bepflanzt werden. Ein besonderer Höhepunkt der Projekttage war der Besuch des Kräutergartens der evangelisch-reformierten Kirche in der Stadthäger Innenstadt.
Künstlerisch betätigte sich die Klasse 5.2, die sich bei einem Ausflug an das Steinhuder Meer inspirieren ließ und ihre Eindrücke kreativ umsetzte.
Sportlich und mutig ging es bei Frau Schneiders Projekt zu: Ihre Klasse 5.1 wagte sich an das Bouldern. Viele Schülerinnen und Schüler wuchsen dabei über sich hinaus und überwanden persönliche Grenzen.
Einblicke in das Leben der Bienen und ihre Bedeutung für unsere Umwelt bekamen die Jungen der Klasse 7.3 im Bienengarten. Frau Janssen vom Bienengarten Stadthagen empfing die Schüler mit viel Fachwissen und einer großen Begeisterung für die Welt der Bienen. Besonders schön: Die Kinder waren nicht nur Zuhörer, sondern durften auch selbst aktiv werden. Ob beim genaueren Betrachten von Waben, dem Erforschen von Blühpflanzen oder dem Mithelfen im Garten – alle packten begeistert mit an.
Mehr Bewegung im Schulalltag! Das war das Motto der Klasse 7.1, die zusammen mit Frau Kiel und unseren Schulsozialarbeiterinnen ein Konzept für eine aktive Pause erarbeiteten.
Mit dem Thema Upcycling setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 8.1 auseinander und gaben alten Dingen einen neuen Sinn.
Die Klasse 8.3 erkundete mit dem Renaissanceverein das Mausoleum in Stadthagen und gestaltete eine beeindruckende Collage zu den schönen Fachwerkhäusern der Stadt.

Politisch interessiert zeigte sich die Klasse 8.2, die im Rahmen ihres Demokratieprojekts den Bürgermeister persönlich traf. In einer offenen Fragerunde konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Anliegen direkt an ihn richten.
Ein filmisches Highlight bot die Klasse 8.4, die gemeinsam mit der Alten Polizei einen Imagefilm über unsere Schule drehte. Außerdem engagierte sich ein Teil der Klasse in einem Projekt mit den Omas gegen Rechts.
Die Schülerinnen und Schüler der 9.3 tauchten mit dem Museumspädagogen Darjush Davar und der Künstlerin Tania Smolka in die Welt von Wilhelm Busch ein und erstellte einen eigenen Comic zu einem seiner Werke – inklusive spannender Einblicke in das Museum.
Der Tag der offenen Tür war ein schöner Abschluss der Projekttage. Die Schulgemeinschaft präsentierte mit viel Stolz ihre Ergebnisse und die Besucherinnen und Besucher zeigten sich beeindruckt von der Vielfalt, dem Engagement und der Kreativität unserer Schülerinnen und Schüler.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten – insbesondere an unsere externen Partnerinnen und Partner – für drei bereichernde Tage voller neuer Erfahrungen, Begegnungen und bleibender Eindrücke!
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Am 27. Januar 2025 begingen einige Schülerinnen und Schüler unserer Schule den Internationalen Holocaust-Gedenktag. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg durch Stadthagen, um die Stolpersteine in der Stadt aufzusuchen. In stillem Gedenken legten sie weiße Rosen nieder – ein Zeichen der Erinnerung und Mahnung an die Opfer des Nationalsozialismus.
Anschließend nahmen sie an einer schulübergreifenden Gedenkveranstaltung im Ratsgymnasium teil. Dort wurden Texte und Berichte über das Schicksal jüdischer Familien aus der Region vorgetragen. Zudem gab es musikalische Beiträge, die den feierlichen Rahmen der Veranstaltung unterstrichen.
Dieser Tag erinnerte eindrücklich daran, wie wichtig es ist, die Vergangenheit nicht zu vergessen. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte soll uns dazu ermutigen, uns für Toleranz, Respekt und Menschlichkeit einzusetzen – heute und in Zukunft.

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Am Dienstag, den 7. Januar 2025, machten sich die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs unserer Schule auf den Weg nach Hamburg. Mit einem Reisebus ging es in die Hansestadt, um dort in der Stage Oper auf der Reeperbahn das Musical „… und Julia“ zu erleben. Die Vorfreude war groß, denn es versprach ein besonderer Abend zu werden.
Das Musical nahm unsere Schülerinnen und Schüler mit auf eine spannende Reise, die mit dem vermeintlichen Doppel-Suizid des Shakespeare-Klassikers „Romeo und Julia“ beginnt. Doch statt des bekannten Endes entscheidet sich Julia für ein eigenständiges Leben und begibt sich auf den Weg zur Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Mit einer bunten, queeren und energiegeladenen Inszenierung wurde die Geschichte modern interpretiert und von mitreißenden Songs aus den 90er- und 2010er-Jahren begleitet.
Die Schülerinnen und Schüler erkannten zahlreiche Lieder und ließen sich von der mitreißenden Stimmung anstecken. Die beeindruckenden Kostüme, das kreative Bühnenbild und die starke Performance der Darstellerinnen und Darsteller sorgten für einen unvergesslichen Abend.
Nach der Vorstellung kehrte unsere Gruppe müde, aber bestens unterhalten nach Stadthagen zurück. Die Begeisterung über das Musical war auf der Heimfahrt deutlich zu spüren und viele diskutierten noch lange über die besten Szenen und Songs. Dieser Ausflug wird den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben!
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Die zehnten Klassen unserer Schule besuchten am 7. Januar 2025 die Wechselausstellung „Drei Steine„, eine Graphic-Novel-Ausstellung des Illustrators Nils Oskamp in der Zehntscheune in Stadthagen.
Nils Oskamp erlebte in seiner Jugend und als junger Erwachsener in den 1980er Jahren im Ruhrgebiet mehrfach rechtsextreme Gewalt. Diese Angriffe hat er in Bildern festgehalten – sowohl als persönliche Aufarbeitung als auch als Mahnung, rechtsextreme Taten nicht zu ignorieren.
Ergänzt wurde die Ausstellung durch eine Fotoausstellung über das ehemalige Konzentrationslager Dachau, in dem in den 1940er Jahren über 41.000 Menschen systematisch ermordet wurden.
Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr betroffen und erkannten die aktuelle Relevanz der Themen.
Tanine Marie Resag
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In der ersten Dezemberwoche startete unsere Lesewoche, mit der wir die Lesemotivation unserer Schülerinnen und Schüler steigern möchten.
Die Lehrkräfte hatten dafür einige Veranstaltungen geplant. So konnten unsere Schülerinnen und Schüler in der ersten Pause an der sogenannten „Lesepause“ teilnehmen und dort gespannt einer Lehrkraft beim Vorlesen zuhören. Egal welches Alter – bei den Olchis musste jeder schmunzeln und ließ sich damit gern die Pause versüßen.
Die Stadtbücherei hat uns bei der Lesewoche kräftig unterstützt und drei tolle Lesekisten vorbereitet. In den Kisten konnte jedes Kind etwas finden – es war für jeden Geschmack und jede Lesestufe etwas dabei. Besonders schön war auch, dass die Bücherei eine ganze Kiste mit englischen Büchern gepackt hatte, sodass sogar erste englische Bücher gelesen werden konnten.
Die Schülerinnen und Schüler konnten in dieser Woche freie Lesezeiten genießen und waren sehr stolz, dass sie oft sogar ein ganzes Buch geschafft haben. Sie haben auch Tipps von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bekommen, in welche Bücher es sich lohnt, die Nase zu stecken. Selbst unsere „Lesemuffel“ wollten ihre Comics nicht mehr weglegen.
Vorlesen ist nur etwas für die Grundschule? Von wegen! Frau Liebelt las den unteren Klassen „Olaf, der Elch“ vor – dabei wurde kräftig gelacht, und auch einige Klassenlehrkräfte konnten durch Vorlesen ihre Klassen in den Bann ziehen.
Natürlich haben auch einige Lerngruppen die Bücherei besucht und waren total überrascht, dass es dort einen tollen Bereich mit Mangas gibt und dass sich ein Besuch der Bücherei sehr lohnt.
Unsere Lesewoche endete mit dem alljährlichen Vorlesewettbewerb. Drei mutige Schülerinnen und Schüler stellten sich dem Schulentscheid und wir sind als Schule äußerst stolz auf unsere Siegerin Eçrin aus der sechsten Klasse, die uns beim nächsten Wettbewerb vertreten wird.
Sowohl die Kinder als auch die Lehrkräfte haben die Lesewoche sehr genossen und freuen sich auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.
Vanessa Herrmann

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