Lesewoche an unserer Schule

Eine Woche voller Geschichten

In der ersten Dezemberwoche stand an unserer Schule alles im Zeichen des Lesens. In allen Klassenstufen wurde eifrig geschmökert, vorgelesen, erzählt und entdeckt und die Begeisterung dafür war überall spürbar.

Die unteren Klassen stellten stolz ihre Lieblingsbücher vor. Besonders kreativ präsentierte sich eine fünfte Klasse: Die Schülerinnen und Schüler gestalteten ihre Bücher in liebevoll dekorierten Schuhkartons und ließen ihre Geschichten auf eine ganz besondere Weise lebendig werden.

Im gesamten Schulgebäude wurde gelesen – ob in Lesespurgeschichten, bei Lesespielen oder in gemütlicher Stilllesezeit. Viele Lehrkräfte nutzten die Gelegenheit, im Unterricht vorzulesen. Die Kinder genossen die Ruhe, hörten gebannt zu und fragten schon am nächsten Tag, ob wieder vorgelesen würde.

Auch die älteren Klassen setzten sich intensiv mit Literatur auseinander. Sie lasen und diskutierten politische Artikel aus dem Spiegel, beschäftigten sich mit Zeitungslektüre und nutzten moderne Formate: Einige präsentierten ihre Bücher in kreativen BookTok-Videos.

Große Unterstützung erhielt die Schule durch die Bücherei, die vielfältige Lesekisten zur Verfügung stellte. So konnte man überall im Schulgebäude lesende Schülerinnen und Schüler entdecken – ein Bild, das zeigte, wie sehr Lesen verbindet und inspiriert.

Ein besonderes Highlight war die Literaturnacht der beiden neunten Klassen. Sie verbrachten eine aufregende Nacht in der Schule, ganz im Zeichen spannender Geschichten und gemeinsamer Leseerlebnisse.

Am Freitag folgte der jährliche Lesewettbewerb der sechsten Klassen. Vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer traten gegeneinander an. Abdil Xasan aus der sechsten Jahrgangsstufe konnte sich schließlich den ersten Platz sichern. Herzlichen Glückwunsch!

Zum Abschluss der Lesewoche las unsere Schulleiterin, Frau Liebelt, den fünften und sechsten Klassen die Geschichte „Olaf, der Elch“ vor. Ein schönes Gemeinschaftserlebnis, bei dem jede Schülerin und jeder Schüler dort abgeholt wurde, wo sie oder er gerade steht.

Die Lesewoche hat eindrucksvoll gezeigt: Lesen kann begeistern, verbinden und Horizonte öffnen. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Lesewoche!

Vanessa Herrmann

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Wir sind ein Team! – Die Klassenfahrt der fünften Klassen

Am vergangenen Montagmorgen ging es für unsere Fünftklässler gemeinsam mit ihren Klassenlehrkräften und unseren Schulsozialarbeiterinnen mit dem Bus zum Jugend-, Gäste- und Seminarhaus Gailhof in der Wedemark.

Dort angekommen wurden als erstes die Zimmer bezogen und zu Mittag gegessen.

Nach einer kurzen Mittagspause lernten unsere Schülerinnen und Schüler die Teamer des Teams hand-greiflich Hannover e. V. kennen und spielten unter ihrer Anleitung verschiedene Kennenlern- und Gemeinschaftsspiele.

Am Abend haben beide Klassen eine Schatzsuche – organisiert von unseren Schulsozialarbeiterinnen Amelie Schumachers-Ladendorf und Maren Tönjes – erfolgreich absolviert und den Schatz gefunden.

Zum Abschluss eines schönen ersten Tages gab es ein Lagerfeuer und Stockbrot für alle.

Der Dienstag startete mit einem Frühstücksbuffet und der Frage „Sind wir ein gutes Team?“. Gemeinsam mit unseren Teamern des Teams hand-greiflich Hannover e. V. und Kooperationsspielen konnten unsere Schülerinnen und Schüler dieser Frage nachgehen und sie schließlich mit einem klaren „Ja!“ beantworten.

Nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause ging es mit Vertrauensübungen weiter. Dabei lernten die Fünftklässler, ihren neuen Mitschülerinnen und Mitschülern blind zu vertrauen – und das wörtlich: Ein Partner wurde blind über das Gelände geführt.

Abschließend wurden Teamarbeit und Vertrauen bei der Suche nach den Zauberbohnen erfolgreich unter Beweis gestellt.

Der zweite Abend fand mit Gesellschaftsspielen und einem Film ein gemütliches Ende.

Der Mittwoch begann mit einem Rückblick auf die vergangenen Tage. Alle auf der Klassenfahrt durchgeführten Spiele wurden in Kleingruppen pantomimisch nachgestellt und von den Mitschülerinnen und Mitschülern erkannt.

Darauf folgte ein Blick nach vorne. Die Schülerinnen und Schüler sammelten wichtige Aspekte einer erfolgreichen Teamarbeit und schlossen darüber einen Klassenvertrag.

In einer letzten Teamübung wurden die Zauberbohnen in Edelsteine verwandelt, die alle Schülerinnen und Schüler als Erinnerung an diese Klassenfahrt behalten durften.

Nach einem letzten und leckeren Mittagessen traten beide fünften Klassen die Heimreise an.

Beitrag von Denise Strecke

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Ein unvergesslicher Musicalabend in Hamburg

Am Dienstag, den 7. Januar 2025, machten sich die Schülerinnen und Schüler des 9. und 10. Jahrgangs unserer Schule auf den Weg nach Hamburg. Mit einem Reisebus ging es in die Hansestadt, um dort in der Stage Oper auf der Reeperbahn das Musical „… und Julia“ zu erleben. Die Vorfreude war groß, denn es versprach ein besonderer Abend zu werden.

Das Musical nahm unsere Schülerinnen und Schüler mit auf eine spannende Reise, die mit dem vermeintlichen Doppel-Suizid des Shakespeare-Klassikers „Romeo und Julia“ beginnt. Doch statt des bekannten Endes entscheidet sich Julia für ein eigenständiges Leben und begibt sich auf den Weg zur Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Mit einer bunten, queeren und energiegeladenen Inszenierung wurde die Geschichte modern interpretiert und von mitreißenden Songs aus den 90er- und 2010er-Jahren begleitet.

Die Schülerinnen und Schüler erkannten zahlreiche Lieder und ließen sich von der mitreißenden Stimmung anstecken. Die beeindruckenden Kostüme, das kreative Bühnenbild und die starke Performance der Darstellerinnen und Darsteller sorgten für einen unvergesslichen Abend.

Nach der Vorstellung kehrte unsere Gruppe müde, aber bestens unterhalten nach Stadthagen zurück. Die Begeisterung über das Musical war auf der Heimfahrt deutlich zu spüren und viele diskutierten noch lange über die besten Szenen und Songs. Dieser Ausflug wird den Schülerinnen und Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben!

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Besuch der Ausstellung „Drei Steine“ in der Zehntscheune Stadthagen

Die zehnten Klassen unserer Schule besuchten am 7. Januar 2025 die Wechselausstellung „Drei Steine„, eine Graphic-Novel-Ausstellung des Illustrators Nils Oskamp in der Zehntscheune in Stadthagen.

Nils Oskamp erlebte in seiner Jugend und als junger Erwachsener in den 1980er Jahren im Ruhrgebiet mehrfach rechtsextreme Gewalt. Diese Angriffe hat er in Bildern festgehalten – sowohl als persönliche Aufarbeitung als auch als Mahnung, rechtsextreme Taten nicht zu ignorieren.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch eine Fotoausstellung über das ehemalige Konzentrationslager Dachau, in dem in den 1940er Jahren über 41.000 Menschen systematisch ermordet wurden.

Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr betroffen und erkannten die aktuelle Relevanz der Themen.

Tanine Marie Resag

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Lesewoche und Vorlesewettbewerb

In der ersten Dezemberwoche startete unsere Lesewoche, mit der wir die Lesemotivation unserer Schülerinnen und Schüler steigern möchten.

Die Lehrkräfte hatten dafür einige Veranstaltungen geplant. So konnten unsere Schülerinnen und Schüler in der ersten Pause an der sogenannten „Lesepause“ teilnehmen und dort gespannt einer Lehrkraft beim Vorlesen zuhören. Egal welches Alter – bei den Olchis musste jeder schmunzeln und ließ sich damit gern die Pause versüßen.

Die Stadtbücherei hat uns bei der Lesewoche kräftig unterstützt und drei tolle Lesekisten vorbereitet. In den Kisten konnte jedes Kind etwas finden – es war für jeden Geschmack und jede Lesestufe etwas dabei. Besonders schön war auch, dass die Bücherei eine ganze Kiste mit englischen Büchern gepackt hatte, sodass sogar erste englische Bücher gelesen werden konnten.

Die Schülerinnen und Schüler konnten in dieser Woche freie Lesezeiten genießen und waren sehr stolz, dass sie oft sogar ein ganzes Buch geschafft haben. Sie haben auch Tipps von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern bekommen, in welche Bücher es sich lohnt, die Nase zu stecken. Selbst unsere „Lesemuffel“ wollten ihre Comics nicht mehr weglegen.

Vorlesen ist nur etwas für die Grundschule? Von wegen! Frau Liebelt las den unteren Klassen „Olaf, der Elch“ vor – dabei wurde kräftig gelacht, und auch einige Klassenlehrkräfte konnten durch Vorlesen ihre Klassen in den Bann ziehen.

Natürlich haben auch einige Lerngruppen die Bücherei besucht und waren total überrascht, dass es dort einen tollen Bereich mit Mangas gibt und dass sich ein Besuch der Bücherei sehr lohnt.

Unsere Lesewoche endete mit dem alljährlichen Vorlesewettbewerb. Drei mutige Schülerinnen und Schüler stellten sich dem Schulentscheid und wir sind als Schule äußerst stolz auf unsere Siegerin Eçrin aus der sechsten Klasse, die uns beim nächsten Wettbewerb vertreten wird.

Sowohl die Kinder als auch die Lehrkräfte haben die Lesewoche sehr genossen und freuen sich auf eine Wiederholung im kommenden Jahr.

Vanessa Herrmann

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Oberschule am Schlosspark feiert Zeugnisausgabe und Verabschiedung des zehnten Jahrgangs

Die Stadthäger Oberschule hat seinen zehnten Jahrgang verabschiedet. Schulsprecherin Sina Khlo Hassan sprach von „unvergesslichen Momenten und den wertvollen Erfahrungen“, die die Schüler sammeln durften.

Lehrerinnen und Schülerinnen stellen sich zum Abschiedsfoto auf.

Schaumburger Nachrichten vom 19.06.2024

Stadthagen. An der Oberschule am Schlosspark hat jetzt die feierliche Zeugnisausgabe und Verabschiedung des zehnten Jahrgangs stattgefunden. Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler versammelten sich im festlich geschmückten Forum der Schule, um diesen besonderen Meilenstein gemeinsam zu feiern.

Die Veranstaltung begann um 10 Uhr mit einer Begrüßung durch Schulleiterin Britta Liebelt, die in ihrer Rede die Leistungen und das Engagement der Schülerinnen und Schüler während ihrer Jahre an der Oberschule würdigte. Konrektor Robert Brinkmann verlas anschließend die Anzahl der erworbenen Abschlüsse und ehrte die Schülerinnen und Schüler, die sich durch ihre besondere Leistungen und ihr soziales Engagement hervorgetan haben.

Dankbar für unvergessliche Momente

Im Anschluss folgten eine musikalische Darbietung eines Schülers der achten Klasse sowie eine bewegende Rede der Schülervertreterinnen Sina Khlo Hassan und Elin Azin, die im Namen aller Absolventinnen und Absolventen den Lehrkräften und Eltern für ihre Unterstützung dankten. „Wir sind dankbar für die unvergesslichen Momente und die wertvollen Erfahrungen, die wir an dieser Schule sammeln durften. Gemeinsam haben wir Höhen und Tiefen erlebt und sind daran gewachsen“, sagte Sina Khlo Hassan.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung der Abschlusszeugnisse, bei der die Schülerinnen und Schüler einzeln aufgerufen wurden und ihre Zeugnisse aus den Händen ihrer Klassenlehrkräfte erhielten. Elf Schüler haben einen Hauptschulabschluss, zehn einen Hauptschulabschluss (Sek I), 17 einen Realschulabschluss und 18 den erweiterten Realschulabschluss.

Nach der offiziellen Zeremonie lud die Schule zu einem Getränkeempfang ein, bei dem die Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern die Gelegenheit hatten, sich in lockerer Atmosphäre auszutauschen und die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen. Mit vielen Fotos, Umarmungen und auch ein paar Tränen endete der offizielle Teil des Tages. Die Schülerinnen und Schüler starten nun, gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft, in einen neuen Lebensabschnitt.

SN

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Individueller Austausch mit Ausbildern

Berufschancenabend der Schule am Schlosspark

Von der KFZ-Mechatronikerin über die Pflegefachkraft bis hin zum Steuerfachangestellten, die Neunt- und Zehntklässler der Schule am Schlosspark haben die Gelegenheit gehabt, sich über eine Reihe von Ausbildungsmöglichkeiten im Austausch mit Vertretern von Betrieben und Institutionen zu informieren. Mittlerweile zum 18. Mal organisierte die Schule ihren Berufschancenabend, um die Jugendlichen beim Einstieg ins Erwerbsleben zu unterstützen. „Die Veranstaltung an dieser Schule ist ein Pfund“, betonte Ralph Kerkamm, ehemaliger Berufsschullehrer und Vertreter des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes in der Begrüßungsphase des Abends. Würden die Schüler ihren Abschluss schaffen, stehe ihnen eine Vielzahl an Möglichkeiten offen, rief der Pädagoge die jungen Leute zur Zuversicht auf.
Schulleiterin Britta Liebelt hatte die Mädchen und Jungen zuvor aufgefordert, die sich an diesem Abend bietenden Gelegenheiten zu nutzen. Den Abschluss zu erwerben sei unbedingt wichtig, allein gute Noten seien jedoch nicht entscheidend. Wer es an Höflichkeit, Zuverlässigkeit und Engagement vermissen lasse, dem würden gute Zensuren auf dem Weg ins Berufsleben auch wenig helfen. Umgekehrt könne eine gute Arbeitseinstellung und Freundlichkeit manche Schwäche im Zeugnis ausgleichen.
Der Rolle von Engagement und Höflichkeit im Berufsleben pflichteten Ali Rostam (Elektriker für Betriebstechnik), Denis Sylejmanaj (Glaser), Sedef Su (Industriekauffrau) und Lisa Knier (Ausbildung zur Erzieherin) ausdrücklich bei. Die jungen Leute hatten jeweils vor einigen Jahren ihren Abschluss an der Oberschule gemacht, so hatte für sie auch der Berufschancenabend eine Rolle gespielt. Zunächst gaben sie in einer kurzen Podiumsdiskussion in der Aula Einblick in ihre Erfahrungen. Anschließend standen sie ebenso wie die Ausbildungsvertreter von Unternehmen und Behörden für Gespräche bereit.
Mit jeweils zwei Unternehmen mussten die Schüler in Kontakt treten, auf Wunsch konnte noch ein drittes hinzu kommen. Die Schüler hätten sich im Unterricht auf den Berufschancenabend vorbereitet, wie Britta Liebelt und Carolin Strecker, Organisatorin der Veranstaltung, berichteten. So präsentierten sie in den Gesprächen auch jeweils ihre Bewerbungen.
Die Vertreter der Betriebe gaben Einblicke in die Tätigkeit des Unternehmens, zu den Ausbildungsmöglichkeiten und dem Alltag in der Lehre. Passen die Zensuren, führt die Zahl der Fehltage im Unterricht zu Nachfragen? Die Schüler erhielten Rückmeldungen aus der Praxis. Mancher der Jugendlichen konnte gleich ein Praktikum in einem der Betriebe vereinbaren.
So bekämen die Schüler jeweils Zugang zu Vertretern von Ausbildungsunternehmen für einen individuellen Austausch, wie Britta Liebelt erklärte. Dies geschehe allerdings noch im vertrauten „Schutzraum“ Schule, was helfe, Nervosität abzubauen.

Schaumburger Wochenblatt vom 18.11.2023, Foto: bb